• Document: MODULFILTER. Biologische Grundlagen, Auswahl- und Einbauhilfen für Schwimm- und Zierfischteiche
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37418_Modulfilter-Aufsatz_D_end 13.06.2007 16:03 Uhr Seite 2 M O D U L F I LT E R Biologische Grundlagen, Auswahl- und Einbauhilfen für Schwimm- und Zierfischteiche Inhalt 2 Einführung 3 Zierfisch- und Koiteiche 3 Planung und Bau eines Gartenteiches mit Fischbesatz 4 Einschwemmung von Fremdstoffen 5 Die Nahrungspyramide im Filter 6 Die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor 8 Schwimmteiche 8 Planung und Bau eines Schwimmteiches 11 Das OASE Profiline System für den Schwimmteich 12 Die Systeme 12 Das Gravitationssystem 13 Das gepumpte System 13 Die Systeme im Vergleich 15 Die richtige Leistung 15 Die optimale Durchlaufmenge 16 Parallelschaltung zur Skalierung der Leistung 17 Der Einbau 17 Der Einbau als Gravitationssystem 18 Der Einbau als gepumptes System 20 Frostsicherer Einbau 20 Die Verbindungstechnik der Module 20 Die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff 20 Schwankungen des Wasserstandes 21 Die Module M1 bis M5 21 M1 Pumpenkammer 21 M2 Grobschmutzabscheider 22 M3 Schaumfilter 22 M4 Bioballs 22 M5 Phosphatbinder 23 Konfiguration des Systems 23 Die Konfiguration der Filter 24 Die benötige Pumpleistung ermitteln 24 Druckverluste ermitteln 26 Die geeignete Pumpe auswählen 26 AQUAMAX 8000, 12000, 16000 26 PROMAX 20000, 30000 27 PROFIMAX 20000, 30000, 40000 OASE Profiline Modulfiltersystem 1 Einführung Gartenteiche erfreuen sich allgemein zunehmender Kleinstorganismen, Fische und Mikroorganismen sind Beliebtheit. Sie bereichern die Gartenarchitektur und über das so genannte Nahrungsnetz voneinander abhän- bieten zahlreichen Lebewesen im und am Wasser einen gig (siehe Abbildung 1, Seite 5). Jeder äußere Eingriff neuen Lebensraum. So schaffen die Besitzer eines auf einzelne Glieder der Gemeinschaft wirkt sich Gartenteiches nicht nur eine optische Verschönerung, zwangsläufig auf alle Lebewesen dieses Ökosystems aus. sondern auch eine ökologische Nische für viele Tiere Ein natürliches Ökosystem ist innerhalb bestimmter und Pflanzen. Auch diverse Zierfische wie beispielswei- Grenzen in der Lage, Störungen abzupuffern. Künst- se Goldfische und Koi Karpfen werden gern im Garten- liche Ökosysteme, wie beispielsweise. Gartenteiche mit teich gehalten. künstlichem Fischbesatz, können schon durch kleine Störungen dauerhaft aus dem biologischen Gleich- Gartenteiche gibt es in allen nur denkbaren Größen und gewicht gebracht werden. Formen. Kleinere Teiche werden oft als Fertigteiche aus Glasfaserkunststoff oder PE Materialien eingebaut, wäh- Daher ist trübes Wasser das größte Ärgernis vieler rend größere Teiche meist als Folienteiche oder Natur- Teichbesitzer. In den nachfolgenden zwei Tabellen sind teiche mit Tonabdichtung angelegt werden. Die tiefste eine Reihe von typischen Trübstoffen aufgeführt. Stelle wird in der Regel frostfrei mit über 80 cm Tiefe ausgebaut. Koiteiche sollten eine Mindestwassertiefe von 1,5 m aufweisen. In natürlichen gesunden Gewässern besteht ein stabiles biologisches Gleichgewicht. Verschiedene Pflanzen, Substanz Teilchengröße Bestandteile Herkunft Kalk 1 – 100 µm Calciumcarbonat Chemische Ausfällung pH-Anstieg Metall-hydroxide 0 – 100 µm Eisen oder Hydrolyse von Metallsalzen, Aluminiumhydroxide Abbau von Fetrilon Schluff 2 – 20 µm Quarz, verschiedene Verwitterung, Abrieb, andere Materialien Abschwemmung Ton < 4 µm Tonmineralien, Metalloxide, Bodengrund, Erden Glimmer, Feldspat u.a. Gasblasen 100 – 1000 µm Luft oder Sauerstoff Diffusor, Abschäumer,

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