• Document: MASTERARBEIT. Postwachstum als nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung Eine Untersuchung im Raum Dresden. Dauben, Elisa ( )
  • Size: 1.88 MB
  • Uploaded: 2019-07-19 13:10:24
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

Fakultät Umweltwissenschaften | Geographisches Institut | Wirtschafts- und Sozialgeographie MASTERARBEIT Postwachstum als nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung – Eine Untersuchung im Raum Dresden Dauben, Elisa (4108423) Geboren am 11.09.1991 in Großenhain PrüferIn: PD Dr. Jonathan Everts Dr. Katja Lohse Termin der Abgabe: Dresden, 31.05.2017 SELBSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Ich reiche sie erstmals als Prüfungsleistung ein. Mir ist bekannt, dass ein Betrugsversuch mit der Note "nicht ausreichend" (5,0) geahndet wird und im Wiederholungsfall zum Ausschluss von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen führen kann. Name: Dauben Vorname: Elisa Matrikelnummer: 4108423 Dresden, den 31.05.2017 __________________________________ Unterschrift WEITERGABE DER ARBEIT Hiermit erlaube ich der TU Dresden, die Weitergabe meiner Arbeit an Dritte: ja nein Dresden, den 31.05.2017 __________________________________ Unterschrift I ZUSAMMENFASSUNG Klimawandel, Verknappung von Ressourcen, Finanzkrisen oder soziale Krisen werfen die Frage danach, wie sich unsere Welt nachhaltig entwickeln kann, vehement auf. Die Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung sind vielfältig. Die Postwachstumsidee kritisiert in diesem Zuge das gängige Streben nach Wirtschaftswachstum und bringt neue Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung hervor. Nachhaltigkeit wird im Postwachstumsdiskurs mit Lebensformen verbunden, die sich an den Themen der Suffizienz, Subsistenz und Regionalwirtschaft orientieren und in welchem kapitalintensive Produktionssysteme zurückgefahren werden. Die Frage nach den Akteuren stellt sich immer bei Verläufen gesellschaftlicher Transformationen. Zentrale Handlungsebenen innerhalb der Postwachstumsdebatte sind Städte und Regionen. Globalen Ansätzen werden ganz bewusst regionale Lösungsansätze entgegengesetzt. Die Transition-Bewegung, die weltweit Anhänger und Nachahmer findet, bringt in diesem Zusammenhang zahlreiche Experimente für eine Transformation hervor. Die Aktionsfelder sind breit gefächert und es gibt bislang nur wenige Arbeiten, welche die Umsetzung konkreter Projekte auf lokaler Ebene aufzeigen. Aus diesem Sachverhalt ergibt sich die Fragestellung, wie Experimente zur Umsetzung einer Postwachstumsgesellschaft auf lokaler Ebene umgesetzt werden. Was sind die Motive? Wie organisieren sich Bürger um Projekte für eine nachhaltigere Entwicklung umzusetzen und mit welchen Herausforderungen sind sie dabei konfrontiert? Die vorliegende qualitative Studie zeigt mit Hilfe von Experteninterviews auf, wie die Durchführung von drei Experimenten, die sich jeweils in verschiedenen Stadien befinden, erfolgt. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Inputkategorien “Soziale Interaktion”, “Zeit” und “handwerkliche Fähigkeiten” bei allen Experimenten in verschiedenen Ausprägungen vorhanden sind. Inwieweit das zu einem Output führt, kann innerhalb dieser Arbeit nur vermutet werden. II ABSTRACT Climate change, scarcity of resources, financial crises or social crises raise the question of how our world can develop sustainably. The approaches to sustainable development are diverse. Concepts of post-growth criticize the current trend for economic growth and bring new approaches to sustainable development. Sustainability is linked to life growth in the post-growth discourse, which is guided by the themes of sufficiency, subsistence and regional economy, and in which capital- intensive production systems are traced back. The question of the actors always arises in the course of social transformations. The central action levels within the post-growth debate are cities and regions. Global approaches are deliberately opposed to regional approaches to solutions. The transition movement, which finds followers and imitators worldwide, in this context produces numerous experiments for a change. The fields of action are broadly diversified and so far there are only a few studies showing the implementation of concrete projects at the local level. From this point of view the question arises as to how experiments on the implementation of a post-growth society are implemented at the local level. What are the reasons? How do citizens plan to implement projects for a sustainable development and what challenges do they face? The qualitative study shows, with the help of expert interviews, how three experiments are carried out in Dresden. It has been shown that the input categories "social relations", "time" and "manual skills" exist in all experiments in various severities.

Recently converted files (publicly available):