• Document: HANDWERK Betriebs- Tischler. Vergleich. Handwerk NRW Nr Die Gewerbeförderung des Handwerks
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HANDWERK Betriebs- Vergleich Tischler Handwerk NRW 2004 Die Gewerbeförderung des Handwerks Nr. 481 Die Gewerbeförderung des Handwerks ■ Herausgeber: Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein- westfälischen Handwerks e.V. (LGH) Auf’m Tetelberg 7, 40221 Düsseldorf Tel.: 02 11/ 3 01 08-0, Fax: 02 11/ 3 01 08-540 lgh@lgh.de, www.lgh.de ■ Geschäftsführer: Dipl.-Volkswirt Reiner Nolten ■ Leitung der Untersuchung: Dipl.-Volkswirt Reiner Nolten Dipl.-Kfm. Heiner Schlichtherle ■ Layout: Dipl.-Des. Susanne Stang ■ Titelbild: Altendorf ■ Druck: Tannhäuser GmbH,Düsseldorf ■ © Copyright 2005 Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein- westfälischen Handwerks e.V. (LGH) – 9/2005 Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Genehmigung der LGH ist es nicht gestattet, dieses Werk oder Teile davon zu verwerten und zu verarbeiten. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen oder Speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. www.lgh.de 1 Vorwort „Eine Stunde am Schreibtisch kann gewinnbringender sein als zehn Stunden in der Werkstatt“ Im Rahmen der Untersuchungsreihe „Betriebswirtschaftliche Vergleichszahlen der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks“ wird hiermit der Landesbetriebsvergleich für das Tischlerhandwerk vor- gelegt. Der Erfolg eines Unternehmens hängt neben vielschichtigen externen Marktproblemen im Wesentlichen von der Kostenstruktur des Unternehmens ab. Mit der Kostenrechnung und -kontrolle hat der Unternehmer ein Hilfsmittel zur Verfügung, das erkennen lässt, wo und in welcher Höhe Kosten angefallen sind. Erst wenn er diese Kosten kennt, ist er in der Lage, wichtige betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Das ist aber nicht allein auf der Grundlage der eigenen Datensituation möglich, vielmehr ist es ideal, wenn der Unternehmer seine Daten mit denen gleichartiger Betriebe vergleichen kann. Der hier vorliegende Landesbetriebsvergleich soll ihm die Vergleichszahlen an die Hand geben, mit deren Hilfe er sein Unternehmen auf Schwachstellen analysieren kann. Zudem erlangt der Betrieb Hinweise zur Gewinnverbesserung, weil wichtige Beziehungen zwischen Umsatz, fixen und variablen Kosten sowie Gewinn aufgeschlüsselt werden. Somit kann der Betriebsvergleich als Grundlage für zahlreiche Unternehmerentscheidungen und als ein Instrument zur langfristigen Unternehmenssteuerung angese- hen werden. Dabei soll beachtet werden, dass die Zahlen Durchschnittswerte wiedergeben, die aus leistungs- starken und auch leistungsschwächeren Betrieben gewonnen werden. Den teilnehmenden Unternehmen, den Buchstellen sowie dem Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, der die Kosten der Veröffentlichung finanziert, sei an dieser Stelle besonders gedankt. Dieser Betriebsvergleich wird allen Tischlerbetrieben im Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Düsseldorf, September 2005 Fachverband des Tischlerhandwerks Nordrhein-Westfalen Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks info@lgh.de 2 Die wirtschaftliche Entwicklung im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk im Jahre 2004/2005 von Wolfgang Dürig, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen Der Begriff Tischlerhandwerk deckt eine Vielzahl unter- mensbestand um 103 bzw. 1,3% auf 8.015 erhöht hat. schiedlicher Betätigungsfelder ab1. Dies zeigt sich auch Dies ist seit 1998 das erste Jahr, das wieder mit einer an der Fertigungsstruktur der Betriebe, die sich an dem Zunahme des Unternehmensbestandes abschloss. vorliegenden Betriebsvergleich beteiligt und ihre be- triebswirtschaftlichen Kennzahlen für die Untersuchung Im Jahre 2004 erlernten in Nordrhein-Westfalen 5.453 zur Verfügung gestellt haben. Knapp die Hälfte dieser junge Menschen in 2.374 Ausbildungsstätten den Be- Unternehmen (48,2%) hat ihren Schwerpunkt im ruf des Tischlers. Gegenüber dem Vorjahr verringerte Innenausbau. 19,6% betätigen sich im Bauwesen und sich die Zahl der Auszubildenden um 577. Vor zehn 11,1% stellen Möbel her oder bereiten diese auf. Der Jahren betreute und schulte das NRW-Tischlerhand- Anteil der Betriebe, die sich auf Holz- und Kunststoff- werk noch 8.835 Lehrlinge. Die Ursachen dieses Rück- verarbeitung spezialisiert haben, beträgt 8,5%. 1,6% ganges sind vielfältig. Zu nennen sind sowohl demo- der Unternehmen sind dem Bestattungsgewerbe zuzu- graphische und wirtschaftliche als auch soziale Grün- ordnen. 11% l

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